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DAMBACH SCHAUPLATZ VON FEUERWEHRÜBUNG

02.08.2017

Aus dem Badischen Tagblatt vom 2.8.2017:

Bei der Großübung bei Dambach in Bad Rotenfels kommt das neue Sicherheitskonzept des Unternehmens auf den Prüfstand

Gaggenau (fmb) - Gegen 18 Uhr am Montagabend wurde die Feuerwehrabteilung Bad Rotenfels zu einem Brand in der Siebdruckerei der Firma Dambach Werke GmbH alarmiert. Drei Personen wurden in diesem Bereich vermisst. Wegen der nun anlaufenden Großübung wurden die Abteilungen Kernstadt und Ottenau hinzugerufen.

Trotz den schwülen Temperaturen war die Einsatzmannschaft hoch motiviert. Rund zehn Atemschutztrupps wurden eingesetzt, um den fiktiven Brand zu löschen. Die vermissten Arbeiter waren schnell gefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht worden. Zudem musste das Bürogebäude evakuiert werden. Vier Mitarbeiter wurden dabei mit der Drehleiter gerettet. Anschließend wurde die Drehleiter zum großflächigen Löschen der Produktionshallen eingesetzt.

Diese Übung, vorbereitet vom Abteilungskommandanten Kernstadt, Ralf Krempel, fand auf Wunsch der Firmengeschäftsleitung statt. Diese modernisierte das in die Jahre gekommene Sicherheitskonzept und wollte im praktischen Test den Erfolg sehen. Nach über zweieinhalb Stunden war die Übung beendet; sie wurde von der Feuerwehr auch genutzt, um die Löschwasserförderung aus der Murg zu testen. Gleichzeitig wurden die Atemschutzsammelstelle und die Einsatzleitung einer Belastungsprobe unterzogen.

Insgesamt war die Feuerwehr mit 13 Fahrzeugen und rund 60 Angehörigen vor Ort. Die Einsatzleitung oblag dem Abteilungskommandanten Andreas Schorpp aus Bad Rotenfels.

Der Leitende Hauptbrandmeister Dieter Spannagel lobte die gute Zusammenarbeit zwischen der Firmenleitung und den Feuerwehrabteilungen und betonte die Wichtigkeit des Trainings in solchen Objekten. Gerade in industriell genutzten und großen Gebäuden seien diese unabdingbar. Marcus Krämer von der Geschäftsleitung Dambach Werke erläuterte, dass sich die Betriebssicherheit im Unternehmen auf dem neuesten Stand befinde; dies sei nun einem Praxistest unterzogen worden. Dafür dankte er den eingesetzten Kräften der Freiwilligen Feuerwehr.

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